Diese Pfannkuchen sind ganz schnell und einfach zubereitet. Der Pfannkuchen Teig hat genau die richtige Konsistenz und schmeckt einfach lecker. Wie macht man Pfannkuchen? In diesem Beitrag zeige ich Dir mein Pfannkuchen Rezept und verrate Dir, wie Du klassische Eierkuchen in der Pfanne machst. Bist Du bereit für ein sehr gutes Pfannkuchen Rezept?
🥞 Das Wichtigste in Kürze
- Grundzutaten: Für den Teig brauchst Du nur Mehl (Type 405), Milch, Eier, eine Prise Salz und etwas Zucker.
- Geheimtipp: Ein Schuss Mineralwasser im Teig sorgt für extra fluffige Pfannkuchen.
- Ruhezeit: Lasse den Teig vor dem Backen 15 Minuten quellen – so reißen die Eierkuchen beim Wenden nicht.
Pfannkuchen Rezept
Diese Pfannkuchen wollen unbedingt ausprobiert werden, denn sie sind:
- schnell gemacht
- kostengünstig
- unheimlich lecker
Zutaten
- 150 g Mehl (Type 405)
- 2 Eier (Gr. M)
- 250 ml Milch
- Optional: 1 EL Mineralwasser (sprudelnd)
- 1/2 TL Salz
- 1 EL Zucker
- Öl für die Pfanne
Zubereitung
- Die Milch in die Schüssel geben
- Das Mehl auf 2 Mal in die Schüssel sieben und das Mehl mit einem Schneebesen einrühren
- Die Eier in den Teig einarbeiten
- Zucker und Salz gut unterrühren
- Den Teig 20 Minuten ruhen lassen
- Optional: Erst jetzt den Esslöffel Mineralwasser kurz und vorsichtig unter den gequollenen Teig ziehen, um die Kohlensäure zu erhalten
- Wenig Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen
- Eine kleine Menge Pfannkuchenteig in die Mitte der Pfanne geben und durch Schwenken der Pfanne rasch bis zum Rand verteilen
- Jede Seite ca. 2 Minuten braten anschließend je nach Wunsch füllen oder mit Zimtzucker bestreuen
Hat es geschmeckt?
Bitte bewerte mein Pfannkuchen Rezept und hinterlasse mir ein liebes Kommentar unter meinem Beitrag. So unterstützt Du mich und meinen Blog. Ganz lieben Dank für Deine Hilfe, Angelina
Pfannkuchen: Das schnelle Grundrezept
Pfannkuchen sind ein Klassiker, der Kindheitserinnerungen weckt. Das Besondere an dieser Mehlspeise ist die Wandelbarkeit: Du kannst das original Pfannkuchen Rezept sowohl für süße Pfannkuchen mit Apfelmus oder Zimt und Zucker, als auch für herzhafte Pfannkuchen mit Käse und Speck nutzen. Ob Du sie am Ende Pfannkuchen, Eierkuchen oder Palatschinken nennst – die Basis aus Mehl, Milch und Eiern bleibt gleich. Der Name leitet sich schlicht von der Zubereitung ab: ein flacher Kuchen aus der Pfanne.
Was sind Pfannkuchen? Wissenswertes & regionale Unterschiede
Pfannkuchen sind eine klassische Mehlspeise aus wenigen Zutaten: Mehl, Milch und Eier bilden die Basis für den original Pfannkuchen Teig. Der Name leitet sich von der Zubereitung ab, da der Teig bei mittlerer Hitze mit etwas Butter, Schmalz oder Öl in der Pfanne wie ein flacher Kuchen ausgebacken wird. Wusstest Du, dass das älteste Rezept bereits aus dem 15. Jahrhundert stammt?
Ob Du sie Pfannkuchen oder Eierkuchen nennst, macht keinen Unterschied – es ist regional bedingt. Anders verhält es sich bei Palatschinken: Diese Variante aus Österreich und Ungarn ist deutlich dünner.
🎓 Eierkuchen-Check: Der Vergleich
| Variante | Dicke & Form | Besonderheit |
|---|---|---|
| Pfannkuchen (DE) |
Mittelstark, pfannenfüllend | Elastisch, ideal für süße & herzhafte Füllungen. |
| Pancakes (USA) |
Dick, klein (ca. 10cm) | Sehr fluffig durch Backpulver oder Eischnee. |
| Crêpes (FR) |
Hauchdünn | Weniger Teig, knuspriger Rand, meist süß. |
| Palatschinken (AT) |
Dünner als Pfannkuchen | Sehr feiner Teig, reißt nicht beim Rollen. |
Regionale Besonderheit: Badische Kratzete
Eine regionale Besonderheit im Raum Freiburg sind die Kratzete. Dabei handelt es sich um klassische Eierkuchen, die noch in der Pfanne mit der Gabel zerpflückt werden. Besonders zur Spargelsaison sind sie im Schwarzwald die traditionelle Beilage. Ich habe diese Spezialität erst kürzlich im Restaurant Bruggaa in Oberried bei Kirchzarten besucht – dort werden sie exakt so zubereitet, wie es die badische Küche vorsieht: goldbraun ausgebacken und herrlich fluffig.
Pfannkuchen-Varianten aus aller Welt
Nicht nur bei uns im Schwarzwald, auch international ist die Mehlspeise aus der Pfanne ein beliebter Klassiker. Auch wenn die Basis oft ähnlich ist, unterscheiden sich die Varianten deutlich in Aussehen, Zutaten und Geschmack.
Amerikanische Pancakes
Amerikanische Pancakes sind kleiner und deutlich dicker als die deutschen Eierkuchen. Häufig wird Backpulver als Triebmittel verwendet. Ich persönlich schlage lieber Eischnee steif. Dadurch wird der Teig besonders fluffig. Auf meinem Blog findest Du köstliche Pancakes Rezepte, wie zum Beispiel Blaubeer Pancakes, Schoko Pancakes mit Banane, Himbeer Pancakes oder Matcha Pancakes.
Französische Crêpes
Die französischen Crêpes sind hauchdünn und weniger süß als die deutschen und amerikanischen Verwandten. Für perfekte Crêpes benötigst Du einen Crêpes-Maker. In der Pfanne werden sie einfach nicht so gleichmäßig dünn.
Pfannkuchen Grundrezept: Tipps für die Zubereitung
Nach der Theorie kommen wir zur wichtigsten Frage: Wie macht man Pfannkuchen, die garantiert gelingen? Frage drei Haushalte und Du erhältst vermutlich drei unterschiedliche Antworten – denn jeder schwört auf sein eigenes einfaches Pfannkuchen Rezept. Dabei ist die Zubereitung denkbar einfach, wenn man ein paar Grundregeln beachtet.
Der beste Pfannkuchen Teig
Mein Grundrezept ist ein echter Klassiker und kommt mit minimalen Zutaten aus, die Du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank hast. Die perfekte Balance für den original Pfannkuchen Teig erreichst Du mit dieser Kombination:
- Salz & Zucker: Das Duo für das volle Aroma
- Mehl: Die Basis für die Bindung
- Milch: Sorgt für die Geschmeidigkeit
- Eier: Geben Struktur und Farbe
💡 Mein Tipp für extra Fluffigkeit
Möchtest Du, dass Deine Pfannkuchen besonders locker werden? Ersetze einen kleinen Teil der Milch durch kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Die Kohlensäure lockert den Teig auf natürliche Weise auf. Wichtig: Auf die Prise Salz solltest Du nie verzichten, da sie das Aroma der anderen Zutaten erst richtig hervorhebt.
Teig rühren ohne Klümpchen
Für Pfannkuchen wie bei Oma ist die Reihenfolge der Zubereitung entscheidend. Damit Dein original Pfannkuchen Teig garantiert klümpchenfrei wird, gebe ich zuerst die Milch in eine Schüssel und siebe das Mehl in Etappen dazu. Rühre es am besten mit einem Schneebesen ein. Eier, Zucker und Salz kommen erst ganz zum Schluss in die Schüssel. Verrühre alles nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht – so bleibt die Konsistenz nach dem Backen perfekt.
Welches Mehl für Eierkuchen?
Das Mehl ist das Herzstück Deines Teiges und entscheidet maßgeblich über Konsistenz und Geschmack. Es ist keineswegs egal, welche Sorte Du wählst: Je grobkörniger das Mehl, desto langsamer nimmt es die Milch auf. Zudem beeinflusst der Mineralstoffgehalt das Aroma. Ich bereite meine Eierkuchen bevorzugt mit Weizenmehl Type 405 zu, da es die feinsten Ergebnisse liefert.
💡 Wissenswertes: Mehl-Sorten im Vergleich
- Weizenmehl (Type 405): Mein Standard für klassische Eierkuchen. Es ist sehr fein, hat beste Backeigenschaften und eine hohe Bindefähigkeit.
- Dinkelmehl (Type 630): Eine tolle, leicht nussige Alternative, die Du 1:1 austauschen kannst. Ideal, wenn Du Weizen weniger gut verträgst.
- Buchweizenmehl: Die beste Wahl für herzhafte Pfannkuchen-Rezepte oder eine glutenfreie Ernährung. Es gibt dem Teig ein kräftiges Aroma.
Der wichtigste Tipp: Die Ruhezeit
Ganz gleich, für welches Mehl Du Dich entscheidest: Gönne dem Teig vor dem Backen 10 bis 20 Minuten Ruhe. In dieser Zeit kann sich das Gluten entfalten und die Mehlpartikel quellen gleichmäßig auf. Das Ergebnis ist ein geschmeidiger Teig, der in der Pfanne stabil bleibt und beim Wenden garantiert nicht einreißt.
Die richtige Pfanne für perfekte Pfannkuchen
Die Wahl der Pfanne entscheidet darüber, ob Du am Ende einen makellosen Pfannkuchen oder unfreiwilligen Kaiserschmarrn auf dem Teller hast. Meine Erfahrung zeigt: Der deutsche Klassiker gelingt sowohl in beschichteten als auch in gusseisernen Pfannen hervorragend.
Anders als für hauchdünne Crêpes benötigst Du kein spezielles Equipment, aber die Qualität ist entscheidend. Eine gute Hitzeverteilung verhindert, dass der Teig am Boden kleben bleibt oder beim Wenden reißt.
Pfannen-Check: Was eignet sich besser?
- Beschichtete Pfanne: Der ideale Allrounder für Pfannkuchen. Durch die Antihaft-Beschichtung backt nichts an und Du benötigst deutlich weniger Öl oder Butter. Zudem ist die Reinigung nach dem Backen unkompliziert.
- Gusseisen Pfanne: Omas Favorit für rustikale Eierkuchen. Einmal richtig eingebrannt, speichert sie die Hitze extrem gleichmäßig und sorgt für eine tolle goldbraune Kruste. Sie ist jedoch schwer und erfordert beim Wenden etwas mehr Geschick.
Perfekte Pfannkuchen braten – Welches Fett ist das beste?
Mit etwas Übung ist das Ausbacken ganz einfach. Je nach Pfanne und Geschmack hast Du unterschiedliche Bratfette zur Wahl. Während ich für meine beschichtete Pfanne meist auf geschmacksneutrales Öl setze, gibt es Alternativen, die das Aroma Deiner Pfannkuchen maßgeblich beeinflussen.
Fett-Check: Butter vs. Öl
- Pflanzenöl (Sonnenblumenöl): Mein Standard-Tipp. Es ist geschmacksneutral und hoch erhitzbar. Vermeide Olivenöl, da sein Eigengeschmack zu dominant ist.
- Butterschmalz: Die beste Wahl für echtes Butteraroma, ohne dass das Fett in der Pfanne verbrennt. Es verträgt deutlich höhere Temperaturen als reine Butter.
- Kokosöl: Eine wunderbare vegane Alternative zu Butterschmalz. Es lässt sich stark erhitzen und passt durch seine feine Note hervorragend zu süßen Pfannkuchen.
- Butter: Pur schmeckt sie toll, verbrennt aber bei mittlerer Hitze sehr schnell und wird bitter. Nutze sie nur bei sehr niedriger Temperatur oder als Geschmackskick am Ende.
Pfannkuchen richtig wenden – Schritt für Schritt
Wenn Du Dich an das Grundrezept und die Ruhezeit gehalten hast, ist der Teig stabil genug. Zum Wenden empfehle ich einen flachen Pfannenwender. So gelingt der perfekte Schwung:
- Anbacken: Lasse den Pfannkuchen bei mittlerer Hitze etwa zwei Minuten backen, bis die Oberfläche nicht mehr flüssig ist.
- Lösen: Hebe den Rand mit dem Pfannenwender vorsichtig an. Fahre einmal komplett unter das Gebäck, um sicherzustellen, dass nichts am Pfannenboden klebt.
- Wenden: Drehe den Pfannkuchen mit einer zügigen Bewegung auf die andere Seite.
- Fertigbacken: Lasse ihn auch auf der zweiten Seite ca. zwei Minuten goldbraun braten, bevor Du ihn aus der Pfanne nimmst.
Geling-Garantie: Nie wieder Risse
Der häufigste Fehler beim Wenden ist zu frühes Bewegen. Warte unbedingt, bis der Rand leicht gebräunt ist und sich der Pfannkuchen fast von selbst vom Pfannenboden löst. Wenn Du merkst, dass der Teig noch zu weich ist, gib ihm weitere 30 Sekunden – Geduld ist hier der Schlüssel zum Erfolg!
Inspiration: Die besten Pfannkuchen Rezepte
Du hast das Grundrezept gemeistert? Dann ist es Zeit für Abwechslung auf dem Teller! Pfannkuchen sind die perfekte Basis für kreative Füllungen. Wenn Du es herzhaft magst, empfehle ich Dir meine Gefüllte Pfannkuchen mit Spinat und Feta. Suchst Du eher nach einer süßen Mahlzeit, die nach Kindheit schmeckt? Dann sind Omas klassische Apfelpfannkuchen genau das Richtige für Dich.
FAQ: Fragen zum Pfannkuchen Rezept
Selbstgemachte Pfannkuchen halten sich im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Wenn Du sie länger aufbewahren möchtest, solltest Du sie einfrieren, da der Teig durch die enthaltenen Eier und Milch leicht verderblich ist.
Damit sie nicht austrocknen oder fremde Gerüche annehmen, solltest Du Pfannkuchen nach dem vollständigen Abkühlen in einer luftdichten Frischhaltedose oder fest in Bienenwachspapier eingeschlagen lagern. Wichtig: Staple sie erst, wenn sie kalt sind, um matschige Stellen durch Kondenswasser zu vermeiden.
Ja, Pfannkuchen lassen sich hervorragend bis zu 3 Monate einfrieren. Mein Tipp: Lege eine Schicht Backpapier zwischen die einzelnen Fladen, damit sie nicht zusammenkleben und Du sie später einzeln entnehmen kannst. Verpacke sie anschließend in einen gefriergeeigneten Beutel oder eine Dose.
Am besten wärmst Du Pfannkuchen ohne zusätzliches Fett kurz in einer heißen Pfanne auf. So behalten sie ihre Struktur und werden wieder leicht knusprig. Alternativ kannst Du sie für ca. 30 bis 60 Sekunden in die Mikrowelle geben (sie bleiben dann eher weich) oder gefrorene Pfannkuchen direkt im Toaster reaktivieren.
Wende den Pfannkuchen, sobald die Oberseite nicht mehr flüssig ist und sich am Rand erste goldbraune Stellen zeigen. In der Regel dauert das bei mittlerer Hitze etwa 2 Minuten. Wenn sich der Teig mit dem Pfannenwender leicht vom Boden lösen lässt, ist er stabil genug für den Schwung.
Das liegt meist an einem zu langen Rühren des Teiges. Sobald sich Mehl und Milch verbunden haben, solltest Du den Mixer stoppen, um das Klebereiweiß nicht zu stark zu aktivieren. Zudem sorgt eine Ruhezeit von 15 bis 20 Minutendafür, dass die Stärke quellen kann, was den Pfannkuchen deutlich zarter macht.
Ja, Pfannkuchenteig hält sich luftdicht verschlossen ca. 12 Stunden im Kühlschrank. Da die Stärke stark nachquillt, musst Du ihn vor dem Braten mit etwas Flüssigkeit glattrühren. Wichtig: Das Mineralwasser für die Fluffigkeit erst kurz vor dem Braten frisch hinzufügen, da die Kohlensäure sonst verfliegt.
Viel Erfolg beim Ausbacken!
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Ausprobieren meines original Pfannkuchen Grundrezepts. Ob Du sie klassisch mit Zimt und Zucker oder herzhaft gefüllt genießt – lass es Dir schmecken!
Hat Dir das Rezept geholfen? Dann hinterlasse mir gerne eine Bewertung oder einen Kommentar weiter unten. Erzähle mir auch unbedingt: Wie isst Du Deine Pfannkuchen am liebsten? Dein Feedback hilft mir und der gesamten Zimtblume-Community.
Liebe Grüße, Angelina
4 Kommentare
Sehr schönes Rezept und auch leicht gemacht und vor allem LECKER !!!!
Danke Michael! Das freut mich!😊