Home HauptspeiseSpätzle: Grundrezept für Omas schwäbischen Spätzleteig

Spätzle: Grundrezept für Omas schwäbischen Spätzleteig

4 Minuten Lesezeit

Das gelingsichere Grundrezept für handgemachten schwäbischen Spätzleteig – perfekt für Käsespätzle oder saure Linsen wie bei Oma. Spätzle selber machen ist nach süddeutscher Tradition echtes Handwerk. In diesem Beitrag zeige ich Dir das Originalrezept meiner Oma, mit dem Dir handgemachte Spätzle oder Knöpfle in wenigen Minuten gelingen.

Als gebürtige Lindauerin bin ich mit dem Klang des Teigschlagens aufgewachsen – heute in meiner Wahlheimat Freiburg weiß ich: Ein perfekter schwäbischer Spätzleteig braucht nur vier Zutaten und die richtige Technik.

👩‍🍳 Von Lindau in den Breisgau: Meine Spätzle-Expertise

Aufgewachsen in Lindau am Bodensee, im Herzen des bayerischen Schwabens, gab es bei uns nur eine Regel: Spätzle müssen handgemacht sein. Der Teig wird geschlagen, bis er Blasen wirft – das ist echte süddeutsche Tradition.

Heute in Freiburg verbinde ich dieses Erbe mit der badischen Liebe zu Knöpfle. Ich zeige Dir hier nicht nur ein Rezept, sondern das fundierte Wissen aus zwei Regionen, damit Dein Spätzleteig die perfekte Konsistenz bekommt.

Spätzle oder Knöpfle? Kleiner Experten-Check

Ob Spätzle oder Knöpfle – die feinen Unterschiede zwischen Lindau und Freiburg entscheiden über die richtige Konsistenz.

Merkmal Spätzle (z.B. Lindau) Knöpfle (z.B. Freiburg)
Form Länglich (ca. 2 – 5 cm) Rundlich & kompakt
Technik Schaben oder Pressen Hobeln oder Sieben

Was sind Spätzle?

Es handelt sich um eine schwäbische Teigware aus Weizenmehl, Eiern, Salz und Wasser. Die Form ist meist länglich. Bei kürzeren Spatzen spricht man von Knöpfle, die überwiegend in Bayern und Österreich gegessen werden. Doch der entscheidende Unterschied zur klassischen Nudel liegt in der Zubereitung: Spätzla send koi Nudla!

Sind Spätzle Nudeln?

Für echte Schwaben ein klares: Nein! Während italienische Pasta aus festem Teig geknetet und oft getrocknet wird, ist schwäbischer Spätzleteig zähflüssig und wird feucht verarbeitet. Spätzle lassen sich erst essen, wenn sie weich gekocht werden. Omas Spätzle kommen in kochendes Salzwasser, werden abgeschöpft und sind sofort verzehrfertig.

Schwäbische Spätzle nach Omas Originalrezept – serviert auf einem Teller als klassische süddeutsche Beilage.

Spätzleteig selber machen: Das Originalrezept von Oma

In meiner Heimat Lindau am Bodensee ist der eigene Spätzleteig fast schon eine Religion. Gekaufte Ware aus der Tüte kommt uns nicht in den Topf – denn nur frisch geschlagener Teig hat die richtige Konsistenz. Das Beste daran: Du brauchst nur vier Grundzutaten, die Du wahrscheinlich schon im Haus hast.

Die 4 Zutaten für echten schwäbischen Spätzleteig

Für das Grundrezept (pro Person ca. 100 g Mehl und 1 Ei) benötigst Du:

  • Mehl: Wir verwenden ganz normales Weizenmehl Type 405. Viele schwören auf spezielles, grobkörniges Spätzlemehl, aber mit der richtigen Technik klumpt bei 405er Mehl gar nichts.
  • Eier: Frische Eier (Größe M) sorgen für die Bindung und die gelbe Farbe.
  • Wasser: Ein Schluck Wasser (oder Mineralwasser für die Fluffigkeit) macht den Teig geschmeidig.
  • Salz: Eine ordentliche Prise ist für den Geschmack essenziell.
Frisch gekochte Eierspätzle – hausgemacht und perfekt gegart für die klassische schwäbische Küche.

Welches Mehl eignet sich für den perfekten Spätzleteig?

Die Wahl des Mehls entscheidet darüber, ob Deine Spätzle den perfekten Biss haben oder zu weich werden. Hier sind die drei gängigsten Varianten:

  • Weizenmehl Type 405: Der Klassiker. Ich verwende es am liebsten, weil es die Spätzle fein und zart macht. Wichtig ist hier nur, den Teig lange genug zu schlagen, um die Bindung zu festigen.
  • Weizenmehl Type 550: Dieses Mehl ist etwas backstärker und enthält mehr Klebereiweiß (Gluten) als das 405er. Es gibt dem Teig mehr Struktur und den Spätzle einen schöneren „Al dente“-Biss.
  • Spätzlemehl (Dunst): Das ist das Geheimnis der Profis. Dunst liegt von der Körnung her genau zwischen Mehl und Grieß. Es ist „griffiger“, nimmt die Flüssigkeit langsamer auf und sorgt dafür, dass die Spätzle im Wasser nicht verkleben und ihre Form perfekt behalten.

Mein Experten-Tipp: Falls Du kein spezielles Spätzlemehl findest, kannst Du den Effekt simulieren, indem Du etwa 10 bis 20 % Deiner Mehlmenge durch Hartweizengrieß ersetzt. Das sorgt für genau die Griffigkeit, die man aus der Lindauer Gastronomie kennt.

Goldgelbe schwäbische Spätzla aus frischen Eiern und Weizenmehl – die fertige Teigware im Überblick.

Equipment für den Spätzleteig

Es gibt übrigens vier Möglichkeiten dieses Gericht zu kochen. Du kannst den Teig schaben, hobeln, pressen oder drücken. Spätzle vom Brett geschabt, wie meine Oma das machte, gibt’s bei uns zu Hause nicht. In dieser Hinsicht mache ich es mir einfach und verwende eine Spätzlereibe. Diese Zubereitungsart kommt handgeschabten Spätzla am nächsten. Die Teigware wird jedoch nicht ganz so lang und gleichmäßig, wie mit einer Spätzlepresse.

Du brauchst eines dieser vier Geräte (Amazon-Affiliate-Links):

Spätzle Brett

Spätzlebrett aus Buchenholz. Lässt sich leichter reinigen als eine Spätzlepresse.

Spätzle Hobel

Spätzlereibe mit Kunststoffspachtel. Mein bevorzugtes Gerät zum Spätzla selber machen.

Spätzle Presse

Klassische Spätzlepresse. Vorteil: Du kannst damit nicht nur Spätzle sondern auch Kartoffelpüree oder Spaghetti-Eis herstellen.

Spätzle Sieb

Die einzige Variante, die ich persönlich noch nicht ausprobiert habe.

Selbstgemachte schwäbische Spätzle serviert nach Lindauer Art – eine authentische süddeutsche Spezialität.

Den Spätzleteig richtig zubereiten

Der perfekte Spätzleteig geht schnell, erfordert aber das richtige Gefühl. Du gibst das Mehl in eine Schüssel, fügst Eier und Salz hinzu und verrührst alles, während Du nach und nach das Wasser zugibst.

Den Teig schlagen – nicht nur rühren

Traditionell wird der Teig von Hand mit einem Holzlöffel geschlagen. Ob Du einen Löffel oder ein Rührgerät mit Knethaken verwendest: Du musst so lange Luft unter den Teig arbeiten, bis er glänzt und große Blasen wirft.

Der Konsistenz-Check: Der Teig ist perfekt, wenn er zäh vom Löffel fließt, ohne zu reißen.

Dieses Spätzle Rezept ist:

  • original schwäbisch
  • wie bei Oma
  • schnell gemacht
Spätzle Rezept

Spätzle Rezept

Rezept drucken
Portionen: 4 Vorbereitungszeit: Back-und Kochzeit:
Bewertung 4.3/5
( 21 Bewertungen )

Zutaten

  • 400 g Mehl
  • 4 Eier, Gr. M
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Wasser
  • Salz für das Wasser
  • Butter

Zubereitung

  1. Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde formen
  2. Eier und Salz in die Mulde geben und mit dem Mehl verrühren
  3. Nach und nach Wasser dazugeben
  4. Mit Knethaken oder noch besser mit einem Holzlöffel den Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft und zäh vom Löffel fließt ohne zu reißen
  5. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen
  6. Wasser mit reichlich Salz zum kochen bringen
  7. Den Spätzlehobel in das Salzwasser tauchen bevor die Spätzle gehobelt werden
  8. Eine weitere Schüssel mit etwas Butter bereitstellen
  9. Den Teig etappenweise ins Salzwasser hobeln und die Spätzle mit einem Schaumlöffel abschöpfen, sobald sie oben schwimmen
  10. Spätzle abtropfen lassen und in die Schüssel mit der Butter geben
  11. Den gesamten Teig auf diese Weise verarbeiten
  12. Dazu passen: Saure Linsen

Spätzle richtig aufbewahren und vorbereiten

Selbstgemachte Spätzle lassen sich hervorragend vorbereiten. In unserem Familienrezept verzichten wir übrigens auf das Abschrecken mit kaltem Wasser.

  • Aufwärmen: Am nächsten Tag schmecken sie am besten, wenn Du sie mit etwas Butter in der Pfanne goldbraun anbrätst.
  • Der Profi-Trick gegen Kleben: Falls Du die Spätzle als Beilage servierst, gib einfach ein Stück Butter in die Schüssel und schwenke die heiße Teigware darin durch. So kleben sie nicht zusammen und behalten ihr volles Aroma.
  • Kühlschrank: Luftdicht verpackt halten sie sich 2 bis 3 Tage.
Die besten hausgemachten Spätzle ohne Abschrecken – serviert mit geschmolzener Butter für vollen Geschmack.

FAQ zum perfekten Spätzleteig

Muss man Spätzle nach dem Kochen in kaltem Wasser abschrecken?

Traditionell nein, wenn sie direkt mit Butter oder in Käsespätzle serviert werden. Abschrecken in kaltem Wasser hilft nur, wenn Du sie erst am nächsten Tag anbraten oder vorbereiten willst, um den Garprozess zu stoppen.

Werden Spätzle mit Milch oder Wasser gemacht?

Das Originalrezept nutzt Wasser (oder Mineralwasser für die Fluffigkeit). Milch macht den Teig schwerer und ist eher bei Nockerln üblich.

Warum werden meine Spätzle schleimig oder matschig?

Das liegt oft an zu wenig Salz im Wasser oder wenn die Spätzle zu lange kochen. Sie müssen sofort abgeschöpft werden, sobald sie oben schwimmen.

Kann man Spätzle schon einen Tag vorher machen?

Ja, fertig gekochte Spätzle lassen sich luftdicht im Kühlschrank lagern und am nächsten Tag hervorragend in der Pfanne mit Butter aufwärmen.

Das könnte Dir auch gefallen:

Hinterlasse mir ein Kommentar

16 Kommentare

Nicole 29. Januar 2024 - 16:37

Spätzle nicht als Nudeln bezeichnen zu wollen ist lächerliche Haarspalterei. Sorry, aber wer so etwas schreibt – bzw. „Nudeln“ seien immer getrocknet – nimmt das deutsche Lebensmittelrecht, das zwischen Nudelteig und Teigwaren unterscheidet, unsympathisch genau. Weshalb?

Nudeln/Pasta sind doch wirklich alles: Ohne Ei getrocknet, mit Ei getrocknet (jeweils mit entweder Vollei, Eigelb oder Eiweiß). Ohne Ei frisch (polnische Piroggen oder RamenNUDELN. Und eben mit Ei und frisch.
Pasta heißt nichts anderes als Teig und hat unzählige Erscheinungsformen (auch Gnocchi o Kuchenteig (Dampfnudeln/Rohrnudeln).

Ihrer extrem juristischen Aussage nach, wären im Volksmund alle frischen Eiernudeln wie Fettuccine und Tagliatelle – ‚pasta fresca all’ouva‘ oder ’senza ouva‘ – keine Nudeln?
Was sind denn SchupfNUDELN dann?

Und bitte, was in aller Welt sind bitte Maultaschen – auch keine Nudeln? 😱 (du lieber Herrgott).. Gerade die sind es aber laut deutschem Gesetz! Total! Jawohl!!!
Merken Sie was, Zimtblume?

Ist es schwäbische Kleinkariertheit, Ignoranz aus Arroganz aus Stolz, aufgrund schwäbischer Minderwertigkeitskomplexe?

Nur weil Spätzle da technisch herausfallen, wegen dem flüssigen Teig, hat das Lebensmittelrecht da die Ausnahme gemacht.
Das Endprodukt ist und bleibt aber nichts anderes, als eine plumpe, schnelle Nudel…
Oder ist es ein Knödel?

Es gibt auch falschen Stolz. Denn man kann tatsächlich nuf Stolz auf Dinge sein, die man selber erschaffen oder sich angeeignet hat – nicht geerbt..!! nicht auf einen 800 Jahre alten Standardteig, sondern auf die dazugehörige, tatsächlich erlernte Kochkunst. Genauso wie man nicht auf einen Dialekt stolz sein kann, sondern nur auf eine später mühsam erlernte Sprache.

Als Marketingmanagerin rate ich Ihnen jedenfalls, diese Erbsenzählerei, Spätzle seien keine Nudeln, aus PR-Gründen zu streichen. Völlig unnötig das überhaupt anzuführen. Ich hoffe inständig, dass Sie diesbezüglich nicht auch Kinder korrigieren, wenn sie mit dem Löffel reinhauen.

Als Halbitalienerin lache ich mich schlapp über so viel lokalchauvinistisches Tamtam über die einfachste Nudel, die es gibt. Dagegen ist mein anderer Familienzweig, der es mit Paste (wenn’s drauf ankommt) genauer nimmt, als 80% deutscher Köche je überleben würden😅 fast entspannt. Finde ich aber übrigens genauso peinlich, den italienischen Essensfaschismus…oder den französischen… aus den selben Gründen!

Mache jetzt Spätzle zum ungarischen Gulasch. Mit Rotkohl.. Und morgen Lachsmaultaschen asiatisch, mit Ingwer, Orange, Chili und Koriandergrün auf gedünstetem, mit Sojasoße abgelöschtem Fenchel- oder Chicorée-Kraut, mit Sesam…

Weil, ich liebe NUDELN

Nico

Antworten
Fosco 24. Februar 2024 - 23:06

Hahaha, Ihr Kommentar ist ja mal richtig entspannt, Nicole! Kochen macht einfach richtig gute Laune, nicht wahr?
Kaum zu toppen ist die Laune jedoch, wenn man wie Zimtblume, meine Wenigkeit und zahllose andere Menschen auf der Welt weiß: Spätzle sind keine Nudeln! Waren sie noch nie. Werden sie auch nicht sein. Einfach weil sie es können!

Antworten
Zimtblume 17. März 2024 - 12:28

Mit deinem Kommentar hast du mir den Tag sehr versüßt!😂

Antworten
Ralf 23. März 2023 - 14:18

Hallo Zimtblume 😀
Ich schmecke mein Rezept gerne mit etwas Muskat ab…

Antworten
Zimtblume 18. August 2024 - 11:12

Hallo Ralf, guter Tipp! LG, Angelina

Antworten
Friederike Braun 19. Februar 2023 - 11:50

Liebe Angelina,
ich habe ein Bild für Linsen und Spätzle gesucht, da ich auf meiner Yogaseite die Zubereitung einer Mahlzeit beschrieben habe im Sinne von Ordnung der Seele und dafür Linsen und Spätzle gewählt habe. Dein Bild hat mir sehr gut gefallen und ich wollte fragen ob ich es nutzen kann. Ich würde Deine Seite darunter verlinken.

Liebe Grüße Friederike

Antworten
Zimtblume 20. Februar 2023 - 9:45

Hallo Friederike,
ich freue mich, dass Du auf meine Webseite gestoßen bist und Dir meine Bilder gefallen.😊

Ich möchte Dich allerdings bitten, meine Bilder nicht für Deine Zwecke zu nutzen. Schon gar nicht, um die Zubereitung einer Malzeit zu beschreiben. Die Fotos sind mit viel Arbeitsaufwand entstanden. Sie stehen ausschließlich auf Zimtblume.de zur Verfügung. Ich empfehle Dir eine Bildlizenz über eine Bilddatenbank zu erwerben.

Danke für Dein Verständnis, dass ich Dir kein Nutzungsrecht für meine Arbeiten erteile.

Liebe Grüße

Angelina

Antworten
Brigitta Torsy 15. Oktober 2022 - 22:02

So und nicht anders gehört der Teig. Auch meine Mutter hat es schon so gemacht und ich verprügele ebenso meinen Teig😁
Nur hobele ich ihn nicht. Wenn weniger Zeit vorhanden ist, nutze ich Mamas Spatzepress, sonst schabe ich sie. Mit Linsen oder als Käsespätzle ein Genuss

Antworten
Zimtblume 18. August 2024 - 11:13

Danke liebe Brigitta!

Antworten
sanny 19. Februar 2022 - 19:15

Ja super, ich erinnere mich wieder an früher.. die Oma mit der Schüssel zwischen den Beinen und nebenbei den Teig schlagen und mit Hand geschabt und dazu Linsen. War alles normal. Für unsere Rezepte, Zwiebelrostbraten,
Linsen od Kartoffelsalat (kommt ja auch auf die Sorte an damit er schmeckt) bin ich dankbar, weil schon lange nicht mehr im Ländle. Es schmeckt einfach nicht mehr so gut wie vorort und früher. Für feed back Rezepte bin ich dankbar und du machst mich froh und glücklich damit. Ich liebe die süddte Küche (bayr./schwäb.) und koche mit Herzensblut. Adele, Pfirde und an lieber Gruß von sanny

Antworten
Stephan Müller 27. Januar 2022 - 12:08

Hallo Zimtblume,
danke für das einfache aber geniale Rezept. Ich habe es schon ein paar mal nachgekocht…. immer wieder klasse
ob zu Sauerbraten , Wild, Gulasch, oder als Kässpatzen. Ich mache deine Spätzle mit einem Knöpfle- Hobel funktioniert ohne Probleme. Für mich ist dieses Rezept pure Kindheitserinnerung

Danke dafür :-*

Antworten
Zimtblume 18. August 2024 - 11:13

Sehr gerne Stephan!

Antworten
Marcel 11. August 2021 - 0:49

Vielen Dank für das Teilen des lecker klingenden Familien-Rezepts und die Mühe. Ich werde dies die Tage nachkochen. 🙂
Ich stamme aus Unterfranken und bei meiner Mama gab es freitags immer saure Linsen mit Mehlspatzen.

PS: Anmerken wollte ich noch, dass im zweiten Wort Spätzle der Überschrift das L fehlt.

Liebe Grüße

Antworten
Zimtblume 11. August 2021 - 8:08

Lieber Marcel, danke dass du so aufmerksam bist und mir das mitteilst, habe ich direkt geändert. 🙂 Lass dir die Spätzle schmecken. LG, Angelina

Antworten
Regina 13. April 2021 - 11:28

Hallo Zimtblume,
Als ich das Spätzlerezept von Dir hier gelesen habe, habe ich mich total gefreut. Es ist identisch mit dem von meiner Mama, die jetzt 95 Jahre alt wäre. Allerdings drücke ich meine Spätzle immer durch die Presse, so mögen es meine Lieben am liebsten. Mein Papa war ein Allgäuer Schwabe und ein Sonntag ohne Spätzle war „koi Sonntag net“.
Ich benutze immer noch die alte Metallpresse von meiner Mutter und mein Sohn meinte einmal, das alte Ding ersetzen zu müssen und brachte mir eine Neue aus Plastik. Schrott!!! Und so dient uns das alte Ding von Grossmama noch immer für wunderbare Spätzle..

Antworten
Zimtblume 13. April 2021 - 21:28

Liebe Regina, danke für dein liebes Kommentar. Meine Spätzlereibe ist auch schon über 10 Jahre alt und mit mir um die Welt gereist. Ich habe den Eindruck, dass viele neue Produkte nicht mehr so langlebig sind. Halte Omas Spätzlepresse auf jeden Fall in Ehren. LG, Angelina

Antworten