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Brutti e Buoni: Italienisches Gebäck

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Als ich Ende Mai dem wunderschönen Lago Maggiore einen Besuch abgestattet habe, sind sie mir zum ersten Mal in meiner Lieblingskonditorei Pasticceria Castello aufgefallen: Brutti e Buoni. Dabei handelt es sich um unglaublich leckeres italienisches Gebäck. Hier erfährst Du, wie Du die italienische Keksen mit Haselnüssen und Mandeln selber machst.

Brutti e Buoni

Italienisches Gebäck wie vom Konditor

Leider wollte der nette alte Konditor mir das sein Rezept nicht verraten. Das lag sicher nicht nur an meinen mangelnden Italienisch Kenntnissen. Die kleinen Gebäckstücke sind nämlich einfach zu lecker, es wäre ja verrückt das Erfolgsrezept preiszugeben!

Gebäck wie meine Brutti e Buoni sind eine tolle Eiweißverwertung

Nach einiger Recherche habe ich dann bei der Schweizer Zeitschrift „Kochen“ ein Rezept entdeckt, dass dem Geschmack der Brutti e Buoni sehr nahe kommt. Hier heißen die Kekse zwar Brutti ma Buoni, aber das soll mich nicht stören. Hauptsache ich kann Unmengen davon backen. :-)

Brutti e Buoni

Brutti e Buoni Rezept

Übersetzt heißen die köstlichen, knusprigen Kekse übrigens hässlich, aber lecker. Dabei sind sie wirklich alles andere als hässlich! Die Farbe ist toll und der Geschmack macht die Optik in jeden Fall wett!

Brutti e Buoni heißt übersetzt hässlich, aber lecker.

Eine tolle Alternative zu den übrigen Rezepten für Eiweißverwertung ist das italienische Gebäck auch. Hier findest Du das Grundrezept für mein Baiser, mit dem Du Eiweiß ebenfalls toll aufbrauchen kannst.

Wie wie lang halten sich die italienischen Kekse?

Luftdicht verschlossen halten sich die kleinen Kekse locker einen Monat. Aber vermutlich sind sie ohnehin schon vorher aufgefuttert! Ich esse sie sehr gerne zum Kaffee. Und einfach zwischendurch.

Brutti e Buoni

Für alle die jetzt richtig Lust auf diese italienische Leckerei bekommen haben, oder die einfach Sehnsucht nach Italien haben, geht’s hier zum Rezept!

Brutti e Buoni

Brutti e Buoni: Italienisches Baiser Gebäck

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Portionen: ca. 40 Stück Vorbereitungszeit: Back-und Kochzeit:
Nährwertangaben 200 Kalorien 10 grams Fett
Bewertung 4.4/5
( 8 Bewertungen )

Zutaten

Für den Zuckersirup:

  • 125 g Zucker
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 50 ml Wasser

Für den Teig:

  • 100 g ganze Haselnusskerne
  • 100 g geschälte Mandelkerne
  • 70 g Eiweiss (von etwa 2 Bio Eiern)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel Vanilleextrakt

Außerdem:

  • 2 Backbleche
  • Backpapier
  • 1 Spritzbeutel mit Lochtülle

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 120° C Ober-/Unterhitze vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier auslegen
  2. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten und danach mit einem Handtuch die Schale abreiben
  3. Die Haselnüsse zusammen mit den Mandeln in einem Mixer fein aber nicht zu fein mahlen
  4. Für den Zuckersirup den Zucker zusammen mit dem Zitronensaft und dem Wasser in einer Pfanne aufkochen lassen. Danach 2 Minuten sprudelnd kochen lassen
  5. Für den Teig das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und den noch heißen Sirup in einem feinen Strahl unter ständigem Rühren hinzufügen
  6. Die Mandeln mit einem Teigspachtel untermengen
  7. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und walnussgroße Tupfen auf die vorbereiteten Backbleche spritzen Tipp: Die Tülle sollte nicht zu klein sein, sonst verstopft sie!
  8. Die Plätzchen bei 120° C Ober-/Unterhitze für 60 Minuten backen Tipp: Einen Kochlöffel in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann
  9. Nach 60 Minuten die Hitze auf 100° C Ober-/Unterhitze reduzieren und weitere 60 Minuten fertig backen

Hat es geschmeckt?

Verlinke mich auf Instagram und Facebook mit dem Hashtag #wiezimtblume, wenn du das Rezept nachgebacken hast und hinterlasse mir einen Kommentar auf dem Zimtblume-Blog! Ich freue mich schon darauf!

Brutti e Buoni

Hab einen wunderschönen Tag! Viele Grüße, Angelina

4 Kommentare

Doris 21. Dezember 2019 - 19:56

Suuuuuper lecker!!!!!!! Die werde ich jetzt öfters backen. Kenne die auch aus Italien und wollte die gleich nachbacken und bin zum Glück auf dieses leckere Rezepte gestoßen!
LG Doris

Antworten
Zimtblume 23. Dezember 2019 - 13:32

Hallo liebe Doris, das freut mich riesig. Ganz liebe Grüße, Angelina

Antworten
Janine 27. Juni 2017 - 12:28

Hmm das sieht ja supr lecker aus und Deine Fotos unterstützen das perfekt :) Das die Köstlichkeiten hässlich aber lecker heissen, wusste ich gar nicht :D
Liebste Grüsse
Janine

Antworten
Zimtblume 28. Juni 2017 - 20:59

Liebe Janine,

vielen Dank für dein liebes Kommentar!
Ich wusste das erst auch nicht. Keine Ahnung wer sich diesen Namen ausgedacht hat :-)

Liebe Grüße
Angelina

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