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Original Hildabrötchen: Ein einfaches Plätzchenrezept

Allmählich bin ich für Weihnachten gewappnet. Die Blechdosen sind gefüllt mit den unterschiedlichsten Plätzchensorten. Und dieser unvergleichliche Weihnachtsduft wabert durch die Luft. Mein Rezept für Hildabrötchen musste ich dieses Jahr zwei Mal backen. Sie gehören bei uns zu den beliebtesten Plätzchen und sind immer besonders schnell weg. Heute zeige euch, wie ihr den perfekten Mürbeteig zubereitet und mit Ausstechern pimpen könnt.

Rezept für Hildabrötchen © Zimtblume
Hildabrötchen im Black Forest Style

Original Hildabrötchen Rezept: Das müsst ihr wissen

Essen verbindet. Ich finde es spannend, auf welchen Wegen Speisen in eine Region kommen. Welche Geschichten dahinter stecken. Welche Traditionen wir damit verbinden. Das Hildabrödle hat es weit gebracht und sich weit über die Landesgrenze hinaus zum Plätzchen-Klassiker gemausert.

Was sind Hildabrötchen?

Hildabrötchen sind Weihnachtsplätzchen aus zartem Mürbeteig und fruchtiger Himbeermarmelade. In Baden sind die Kekse so beliebt, dass sie das ganze Jahr über in Bäckereien und Konditoreien angeboten werden. In Freiburg gibt es sie jede Woche auf dem Münstermarkt zu kaufen.

Wie sehen Hildabrötchen aus?

Das Besondere an den Keksen ist die Form. Original Hildaplätzchen bestehen aus zwei Teilen. Boden und Deckel sind kreisrund. Der Keks-Deckel sieht aus wie ein Ring. Durch die Öffnung in der Mitte ist die Marmeladenfüllung zu sehen.

Inzwischen gibt es die Hildabrödle in allen möglichen Formen. Am Valentinstag natürlich als Herz. Hübsch sehen die Kekse auch als Stern oder Blume aus.

Probiert mal was Neues: Hildabrötchen lassen sich prima pimpen!

Normalerweise verwende ich spezielle Hildabrötchen-Ausstecher. Aber dieses Jahr hatte ich Lust auf etwas Neues. Also gibt es eine kulinarische Hommage an den Schwarzwald mit Plätzchen Ausstechern in Form von Bollenhut und Kuckucksuhr!

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Wo kommen die Hildaplätzchen her?

Das Feingebäck aus Mürbeteig und Marmelade stammt aus dem deutschsprachigen Raum. In Freiburg heißen die Kekse badische Hildabrödle. Je nach Region sind sie auch als Spitzbuben, Hildaplätzchen oder Linzer Gebäck bekannt. Sogar bis nach England hat es das köstliche Gebäck geschafft. Die Engländer kennen die Plätzchen als Hilda cookies.

Warum heißen Hildabrötchen so?

Als ich neulich auf dem Freiburger Münstermarkt meinen Wocheneinkauf getätigt habe, viel mir ein kleiner Plätzchenstand ins Auge. Dort wurden Hildabrötchen angeboten. „Freiburger Gebäck“ stand da. Das hat mich überrascht. Natürlich essen auch die Freiburger diese Weihnachtsplätzchen gerne. Aber dass sie aus dem badischen Raum stammen, war mir nicht bekannt. Vielleicht nur eine Marketingmaßnahme?

Der freundliche Standbetreiber klärte mich auf. Das Gebäck ist nach Prinzessin Hilda von Nassau benannt. Die heiratete damals Großherzog Friedrich II. von Baden. Und anscheinend mochte sie Marmeladen Plätzchen so gerne, dass sie kurzer Hand Hildabrödle getauft wurden. 


Rezept für Hildabrötchen © Zimtblume

Omas Hildabrötchen Rezept: So wird der Klassiker perfekt

Wenn ich an diese Kekse denke, habe ich Omas alte Plätzchendose vor Augen. Groß und rund. Weiß mit dunkelblauen Sternen. Ich erinnere mich an den blechernen Klang, wenn der Deckel geöffnet wurde. An den unvergleichlichen Plätzchenduft. Fein säuberlich geschichtet und mit einer dicken Puderzuckerschicht bestäubt, lagen die Weihnachtskekse in der Dose. Genau so mache ich es heute auch.

Wie werden Hildabrötchen zubereitet?

Diese Weihnachtsplätzchen sind absolut anfängertauglich. In meinen Mürbeteig kommt ein ganzes Bio-Ei. Dadurch wird der Teig etwas fester und lässt sich gut verarbeiten. Wer es noch mürber mag, verwendet nur das Eigelb. Denn das Eiweiß sorgt dafür, dass der Mürbeteig nach dem Backen härter wird.

Ich habe das Hildabrötchen Rezept auch schon mit Kindern gebacken. Dann bereite ich den Mürbeteig allerdings vor und fange gleich beim Ausstechen an. Nach dem Backen werden die noch warmen Kekse vorsichtig mit der Himbeermarmelade bestrichen und das Ringplätzchen als Deckel aufgesetzt.

Welche Marmelade verwendet man für Hildabrötchen?

Das Original wird mit Himbeergelee gemacht. Inzwischen gibt es auch Versionen mit Erdbeermarmelade, Waldfruchtmarmelade oder Aprikosenmarmelade.

Hildabrötle richtig füllen

Am einfachsten lässt sich die Marmelade auf den Mürbeteig-Plätzchen verteilen, wenn sie erwärmt ist. Ich gebe dazu etwas Marmelade in einen Topf und warte, bis sie sich leicht verflüssigt.

Bleibt unbedingt am Herd stehen. Bei einer kleinen Menge passiert es sehr schnell, dass die Marmelade verbrennt. Wer möchte, kann die fertigen Kekse zum Schluss noch Puderzucker bestäuben. Das schmeckt hervorragend und schützt die Kekse, sodass sie länger halten.


Rezept für Hildabrötchen © Zimtblume

Rezept für Hildabrötchen © Zimtblume

Original Hildabrötchen

Allmählich bin ich für Weihnachten gewappnet. Die Blechdosen sind gefüllt mit den unterschiedlichsten Plätzchensorten. Und dieser unvergleichliche Weihnachtsduft wabert durch die Luft. Mein Rezept für Hildabrötchen musste ich dieses Jahr zwei Mal backen. Sie gehören bei uns zu den beliebtesten Plätzchen und sind immer besonders schnell weg. Heute zeige euch,… Weihnachten recipe German
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Portionen: ca. 20-25 Stück Vorbereitungszeit: Back-und Kochzeit:
Nährwertangaben 200 Kalorien 10 grams Fett
Bewertung 4.4/5
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Zutaten

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • 70 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bio Ei, Größe M
  • 1/2 Vanilleschote, davon das Mark

Für die Füllung:

  • 250 Himbeermarmelade

Für die Deko:

  • Puderzucker, gesiebt

Zubereitung

  1. Für den Teig die Zutaten mit dem Rührgerät rasch zu einem Mürbeteig verkneten und für mindestens 1 Stunde, besser aber über Nacht in den Kühlschrank geben
  2. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Mürbeteig ca. 3mm dick ausrollen
  3. Mit den Plätzchen Ausstecherle die gewünschten Motive ausstechen und aufs Blech legen. Darauf achten, dass immer zwei Ausstecher zusammenpassen. Eines mit Loch und eines ohne.
  4. Die Bleche nochmal für 30 Minuten kühlen, so verzieht sich der Teig später nicht
  5. Den Ofen in der Zwischenzeit auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen
  6. Die Hildabrötchen für 10-15 Minuten backen Tipp: Hier kommt es auf die Größe und dicke der Plätzchen an!
  7. Die Plätzchen aus dem Ofen nehmen und ganz abkühlen lassen
  8. Für die Füllung die Himbeermarmelade in einem Topf ganz leicht erwärmen und glatt rühren
  9. Mit einem Teelöffel oder mit Hilfe eines Spritzbeutels den unteren Teil des Plätzchens (ohne Loch) großzügig mit Marmelade bestreichen und anschließend das passende Plätzchen mit Loch oben darauf setzten
  10. Für die Deko die Plätzchen dick mit Puderzucker bestäuben 

Fertig! In einer Blechdose halten sich die Plätzchen besonders gut!

Hat es geschmeckt?

Verlinke mich auf Instagram und Facebook mit dem Hashtag #wiezimtblume, wenn du das Rezept nachgebacken hast und hinterlasse mir einen Kommentar auf dem Zimtblume-Blog! Ich freue mich schon darauf!

Wie lange sind Hildaplätzchen haltbar?

Kühl und trocken in einer gut verschlossenen Aluminumdose gelagert, halten sich die Weihnachtsplätzchen etwa 2 Monate.

Ganz wichtig: Gebt die Kekse erst in die Plätzchendose, wenn sie ganz abgekühlt sind. Ich lege zwischen die Schichten Butterbrotpapier. So kleben die Kekse nicht zusammen und bleiben länger frisch. noch mit Butterbrotpapier, so bleiben sie noch länger frisch.  


Rezept für Hildabrötchen © Zimtblume

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken und eine schöne Zeit. Seid so lieb und bewertet mein Rezept und lasst unter diesem Beitrag ein Kommentar für mich da.

Liebe Grüße,

Angelina

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3 Kommentare

Lucie 21. Februar 2020 - 18:22

Dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen. Bei uns zu Hause wurden an Weihnachten auch immer Hildabrödle gebackecken, nun weiss ich endlich woher der Name kommt. . Sie heissen ja auch Spitzbuben aber Wieso nennt man Sie so ? . Vielleicht haben die „Spitzbuben“ sie vor der Weihnachtszeit immer heimich genaschst.

Antworten
Schwarzwaldmaidli 13. Dezember 2018 - 20:05

Mmmhhh, davon würde ich ja gerne ein paar essen. Die Hildabrötchen sehen so lecker aus.
Liebe Grüße
Anette

Antworten
Zimtblume 14. Dezember 2018 - 18:55

Danke liebe Anette, ein Klassiker unter den Plätzchen und einfach so lecker!

Antworten

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