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Peggy’s Cove Leuchtturm: Tipps für den Besuch

2 Minuten Lesezeit

Peggy’s  Cove ist das wohl bekannteste Postkartenmotiv in ganz Ostkanada und ein fester Stopp auf jeder Rundreise. Ich habe mir das Fischerdorf mit seinem berühmten Leuchtturm auf den Granitfelsen angeschaut und verrate Dir hier, warum eine Stunde vor Ort völlig ausreicht.

Typische rote Holzstühle an der Küste von Peggy’s Cove mit Blick auf den Hafen.

Quick-Info für Deinen Stop

  • Zeitaufwand: Ca. 60 Minuten einplanen.
  • Beste Zeit: Vor 9:00 Uhr oder nach 17:00 Uhr.
  • Sicherheit: „Stay off the black rocks“ – lebensgefährliche Wellen!
  • Essen: Sehr touristisch, lieber zurück nach Halifax fahren.

Was ist Peggy’s Cove?

Peggy’s Cove ist ein winziges, historisches Fischerdorf an der South Shore von Nova Scotia, etwa 45 Kilometer südwestlich von Halifax. Es liegt direkt an der Saint Margarets Bay und ist berühmt für seine raue Granitküste und den Peggy’s Point Lighthouse. Obwohl hier jährlich über eine Million Menschen durchgeschleust werden, wohnen dauerhaft nur rund 30 Leute in den bunten Holzhäusern.

Woher kommt der Name Peggy’s Cove?

Es gibt verschiedene Legenden, aber die bekannteste erzählt von einem Mädchen namens Margaret, das im 18. Jahrhundert als einzige Überlebende eines Schiffsunglücks in der Bucht strandete. Sie heiratete einen Dorfbewohner und wurde von allen nur „Peggy“ gerufen – so wurde aus Margarets Bucht schließlich Peggy’s Cove.

Der berühmte Peggy’s Point Lighthouse auf den markanten Granitfelsen an der Atlantikküste.

Anreise von Halifax

Mit dem Mietwagen fährst Du von Halifax über den Highway 333 (die Lighthouse Route) in etwa 45 bis 50 Minuten. Die Strecke ist wirklich schön und führt an vielen kleinen Buchten vorbei. Wer kein Auto hat, kann einen der vielen Tour-Busse ab der Waterfront nehmen – aber stell Dich darauf ein, dass Du dann im Pulk mit hunderten anderen am Leuchtturm stehst. Ich bin mit dem Mietauto im wahrsten Sinne des Wortes besser gefahren.😉

Blick auf die idyllische Hafenbucht von Peggy’s Cove mit Fischerbooten und Stegen.

Parkplätze vor Ort

Das Parken ist in Peggy’s Cove zum Glück unkompliziert und kostenlos. Es gibt zwei große Hauptparkplätze:

  1. Besucherzentrum (Eingang): Hier kannst Du direkt parken, wenn Du durch das Dorf zum Leuchtturm laufen willst (ca. 10 Min. Fußweg).
  2. Am Leuchtturm: Es gibt einen Parkplatz direkt vorne bei den Felsen, der aber oft sehr voll ist. Ich empfehle den ersten Parkplatz, um wenigstens ein bisschen vom Dorf-Vibe mitzubekommen.
Entspannter Ausblick auf das Meer von einem der ikonischen roten Stühle in Nova Scotia.

Der Leuchtturm & die Gefahr der Black Rocks

Der Peggy’s Point Lighthouse (gebaut 1914) ist das Motiv schlechthin. Er steht auf massiven Granitfelsen, die durch den Atlantik spiegelglatt geschliffen wurden. Du kannst dort in der Theorie super rumklettern, aber nimm die Warnschilder bitte ernst: Gehe niemals auf die dunklen, nassen Felsen. Die sogenannten „Sleeper Waves“ kommen ohne Vorwarnung und haben leider schon oft Menschen ins Meer gerissen.

Ein traditionelles rotes Fischerboot liegt im Hafen von Peggy’s Cove vor Anker.

Essen & Restaurants

Direkt am Leuchtturm findest Du das „Sou’Wester Gift Shop & Restaurant“. Hier gibt es die typischen Lobster Rolls und Seafood Chowder. Ich persönlich fand es dort viel zu trubelig – es ist eben ein klassisches Ausflugslokal für Busgruppen. Ich habe mir den Stop dort gespart und bin lieber weitergefahren. Die Fahrt bis nach Antigonish, meinem letzten Stop vor dem Calbot Trail, ist lang.

Detailaufnahme eines kleinen Ruderbootes aus Holz an einem Anlegesteg in Peggy’s Cove.

FAQ zu Peggy’s Cove

Kostet Peggy’s Cove Eintritt?

Nein, der Zugang zum Dorf, zum Leuchtturm und das Parken sind komplett kostenlos.

Kann man im Leuchtturm übernachten?

Nein, der Leuchtturm ist nicht öffentlich begehbar und bietet keine Unterkünfte. Es gibt aber B&Bs im Dorf.

Wie viel Zeit braucht man wirklich?

Wenn du nicht dort isst, reicht eine Stunde völlig aus, um den Ort zu sehen und die Felsen zu erkunden.

Mein Fazit: Lohnt sich der Stop?

Ich finde, man kann Peggy’s Cove gut als Zwischenstopp einbauen, wenn man sowieso an der South Shore unterwegs ist. Es ist ein schöner Ort für ein paar Fotos, aber ich bin ganz ehrlich: Es gab für mich in Nova Scotia beeindruckendere und vor allem echtere Orte, die nicht so extrem überlaufen sind.

Ein dickes Schiffstau im Hafen von Peggy’s Cove als Symbol für die Fischerei-Tradition.

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