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Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Eigentlich wollte ich wirklich nur Rhabarber Curd machen. Ehrlich! Morgens stand ich in meiner Küche, warf einen Blick auf den etwas traurig dreinblickenden Rhabarber, welchen ich kürzlich in wahren Großküchenmengen erstanden hatte und begann mit der Schäl- und Schnippelarbeit einiger Stangen.

Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Selbst die einfachste Stulle schmeckt mit Rhabarber Curd sensationell gut und anders als bei der großen Schwester, der Lemon Curd, kann man Rhabarber Curd auch nicht im Laden kaufen. Selbstgemacht schmeckt es ohnehin viel besser und man weiß auch was darin ist! Doch als die leckere rosa Creme schließlich fertig vor mir stand, war ich unzufrieden. Nenene, dachte ich, da muss doch noch was dazu! Und schwuppdiwupp wurden daraus Engelsaugen mit Rhabarber Curd!

Engelsaugen schmecken auch im Frühling fein

Wie, denkt ihr Euch jetzt, Engelsaugen um diese Jahreszeit? Die spinnt ja die Zimtblume. Stimmt schon, Engelsaugen sind eigentlich ein Weihnachtsgebäck, aber mit der richtigen Füllung schmecken die kleinen Kekse so gar nicht weihnachtlich sondern total erfrischend nach Frühling! Und ein Hingucker sind sie auch! ♥

Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Bevor ich mich mit fremden Federn schmücke: Das Rezept für die Rhabarber Curd habe ich – in etwas abgewandelter Form – von der lieben Trickytine. Ganz tolle Sachen macht sie! Aber weil ich den Rhabarber nur ungern ungeschält lasse, habe ich, um trotzdem ein schönes Farbergebnis zu erhalten, mit einigen Himbeeren nachgeholfen. Alternativ könnt ihr aber sicher auch Erdbeeren nehmen.


Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Ich gebe zu, das Rezept ist nicht ganz unaufwändig. Erst die Rhabarber Curd herstellen, dann den Mürbeteig zubereiten, dann viele kleine Kugeln formen und vorsichtigst eine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken nur damit am Ende wieder die Rhabarber Creme zum Einsatz kommen kann. Aber es lohnt sich! Und wie! Ich freue mich jetzt noch wie Bolle, wenn ich die Keksdose öffne und mir ein kleines kugliges rosa Mürbeteigplätzchen nehme.

Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Jetzt aber keine weitere Zeit verlieren! Hier geht´s in Windeseile zum Rezept! ♥

Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Eigentlich wollte ich wirklich nur Rhabarber Curd machen. Ehrlich! Morgens stand ich in meiner Küche, warf einen Blick auf den etwas traurig dreinblickenden Rhabarber, welchen ich kürzlich in wahren Großküchenmengen erstanden hatte und begann mit der Schäl- und Schnippelarbeit einiger Stangen. Selbst die einfachste Stulle schmeckt mit Rhabarber Curd sensationell… Süsse Kleinigkeiten recipe German
Video Zimtblume
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Portionen: etwa 40 Stück Vorbereitungszeit: Back-und Kochzeit:
Nährwertangaben 200 Kalorien 10 grams Fett
Bewertung 5.0/5
( 4 Bewertungen )

Zutaten

Für das Rhabarber Curd:

  • 250 g Rhabarber, ohne Schale
  • 80 g Himbeeren, frisch oder aufgetaut
  • 40 ml Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (gerne auch selbstgemacht - circa 8g!)
  • 1 Bio Ei
  • 2 Eigelb
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 EL Wasser
  • 50 g Butter

Für den Mürbeteig:

  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bio Ei

Außerdem:

  • 1 Glas mit kochend heißem Wasser ausgespült
  • 1 Sieb
  • 2 Backbleche
  • Backpapier

Zubereitung

  1. Für die Rhabarber Curd die Schale des Rhabarbers entfernen und den Rhabarber anschließend kleinschneiden
  2. Die Rhabarber Stücke zusammen mit den Himbeeren, dem Wasser (40ml) und dem Zitronensaft in einem Topf einkochen lassen
  3. Die eingekochte Masse durch ein Sieb streichen und davon 130ml Saft abmessen
  4. Die 130ml Rhabarbersaft zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker zurück in den Topf geben,  rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und dann die Mischung abkühlen lassen
  5. In einer separaten Schüssel das Ei mit den Eigelb verquirlen
  6. Die Speisestärke mit dem Esslöffel Wasser glattrühren und zur Eiermasse geben
  7. Von der Rhabarber-Zuckermischung etwas abgekühlte Flüssigkeit zum Ei geben und dabei ständig rühren
  8. Nun die angeglichene Eiermasse zur übrigen Flüssigkeit in den Topf geben und auf kleiner Flamme solange rühren, bis die Masse richtig dickflüssig ist Tipp: Die Masse darf keinesfalls kochen, sonst gerinnt sie!
  9. Nach etwa 10-15 Minuten die Butter zur Masse geben und gut verrühren
  10. Die Rhabarber Curd noch heiß in das vorbereitete ausgekochte Glas geben und verschließen
  11. Für den Mürbeteig die Butter in kleine Stückchen schneiden
  12. Nun einfach alle Zutaten - das Ei kommt ganz zum Schluss zum Teig! - in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät mit Knethaken gut verkneten
  13. Sind die Zutaten gut vermengt, mit den Händen den Teig rasch zusammendrücken und zu einer Kugel formen
  14. Die Teigkugel mit Frischhaltefolie abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen
  15. Den Ofen auf 180° C Ober-/ Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Gegebenenfalls mehr Backpapier bereitlegen
  16. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und anschließend den Teig aus dem Kühlschrank nehmen
  17. Für die Engelsaugen den Teig zu einer länglichen Rolle formen und davon etwa gleichgroße Stücke abstechen
  18. Die Teigstücke zu etwa 8-10g schweren Teigkugeln rollen und auf ein Backblech legen
  19. Jetzt vorsichtig die Teigkugeln leicht andrücken und mit der Rückseite eines Kochlöffels oder eines Essstäbchens kleine Mulden formen und die abgekühlte Rhabarber Curd zu 2/3 in die Mulden geben
  20. Die Bleche bei 180° C Ober-/Unterhitze in den Ofen schieben und etwa 10-15 Minuten - je nach Größe der Kugeln - backen
  21. Die Bleche herausnehmen und die Engelsaugen abkühlen lassen, dann mit etwas Puderzucker bestäubt servieren

Hat es geschmeckt?

Verlinke mich auf Instagram und Facebook mit dem Hashtag #wiezimtblume, wenn du das Rezept nachgebacken hast und hinterlasse mir einen Kommentar auf dem Zimtblume-Blog! Ich freue mich schon darauf!


Engelsaugen mit Rhabarber Curd

Eine wunderschöne restliche Woche wünsche ich Euch!

Liebe Grüße

Die Zimtblume

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2 Kommentare

Mascha / ofengemuese.de 27. März 2018 - 15:20

Wie lecker! So eine süße Idee 🙂

Antworten
Zimtblume 28. März 2018 - 16:13

Hallo liebe Mascha,
vielen Dank. Engelsaugen sind einfach top.
Liebe Grüße
Angelina

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