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Nova Scotia Roadtrip: Highlights und Tipps für meine Genussreise durch Kanadas Osten

7 Minuten Lesezeit

Nova Scotia hat mein Herz im Sturm erobert. Ich zeige Dir auf meiner persönlichen Route durch Kanadas Osten die schönsten Nova Scotia Sehenswürdigkeiten – von der quirligen Waterfront in Halifax bis zu den wilden Highlands am Cabot Trail.

Inspiration für Deine Nova Scotia Rundreise: Frau im pinken Kleid genießt die weite Natur und Küstenlandschaft während eines Roadtrips durch Kanada.

Nova Scotia Highlights & Tipps

Für eine Genussreise durch Nova Scotia sind das meine wichtigsten Tipps auf einen Blick:

  • Top-Spots: Das UNESCO Welterbe Lunenburg, das urige Blue Rocks und der legendäre Cabot Trail.
  • Beste Reisezeit: Von Juni bis Oktober – im Hochsommer zum Baden, ab Ende September für den Indian Summer.
  • Kulinarik: Fangfrischer Lobster (Hummer) an der South Shore und die legendäre LaHave Bakery.
  • Baden: Das wärmste Wasser nördlich der Carolinas findest Du an der Northumberland Shore (bis 25°C).
  • Hunde-Fakt: Der Nova Scotia Duck Tolling Retriever ist ein fitter Arbeitshund und keine Qualzucht.

Nova Scotia Roadtrip: Meine Route

Für meinen Nova Scotia Roadtrip habe ich eine Route gewählt, die Küste, Kulinarik und Natur verbindet. Start meiner Reise war Halifax. Von dort bin ich direkt an die South Shore nach LaHave gefahren. Dort habe ich einige entspannte Tage verbracht, um Orte wie Lunenburg, Blue Rocks, Mahone Bay und Chester anzuschauen. Danach ging es über Peggy’s Cove und Halifax weiter in den Norden Nova Scortias. Vorbei an Antigonish war der Abschluss meiner Reise der Cabot Trail, bevor ich für meinen Flug nach Québec zurück nach Halifax gefahren bin.

Nova Scotia Map

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Mehr Informationen

Anreise: Flug & Mietwagen

Auf meinem Flug nach Noch Scotia habe ich zum ersten Mal ein Upgrade in die Business Class ausprobiert. Es war unglaublich entspannt, die lange Strecke mit so viel Komfort zurückzulegen. Wenn Du mehr über meine Erfahrungen, die Kosten und den Service an Bord wissen willst, hüpfe gerne rüber zu meinem detaillierten Beitrag über das Lufthansa Business Class Upgrade.

In Halifax angekommen, verlief die Autovermietung absolut unkompliziert. Ich hatte für die 8 Tage Nova Scotia einen Mietwagen reserviert, den ich direkt am Flughafen abholen konnte. Fun Fact: Den kleinen Fahrzeugtyp, den ich mir ausgesucht hatte, gab es gar nicht. Ich habe ein kostenloses Upgrade auf einen für Kanada typischen SUV bekommen.

4 Tage South Shore

Gegen 18 Uhr saß ich im Auto und habe erst einmal die Vorräte für die nächsten Tage eingekauft. Doch ein bisschen erschöpft kam ich abends in meiner wunderschönen Unterkunft direkt am LaHave River an.

Entspannung pur in Nova Scotia: Zimtblume (Angelina) liest in einer naturnah gestalteten Unterkunft am LaHave River – Tipps für Übernachtungen während Deiner Kanada Rundreise.

LaHave

Für mich war LaHave der ideale Ankerpunkt an der South Shore. Der Ort ist herrlich unaufgeregt, voller kleiner Galerien und genau richtig, um mal einen Gang runterzuschalten. Wenn Du Vorräte brauchst, bist Du in etwa 20 Minuten im größeren Bridgewater, hast aber in LaHave die Ruhe direkt am Wasser.

LaHave Bakery

Die LaHave Bakery ist für mich ein absoluter Herzensort und versprüht diesen ganz eigenen, historischen Charme, den man einfach selbst erleben muss. Warum ich hier fast jeden Tag war und was Du dort unbedingt probieren solltest, habe ich Dir in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.

Lunenburg-La Have Ferry

Statt den Umweg über Bridgewater zu fahren, habe ich meistens die kleine Kabelfähre genommen. Es ist die schnellste Verbindung rüber nach Lunenburg und eine nette kleine Pause vom Autofahren, bei der man kurz über das Wasser schaut, bevor es auf der anderen Seite weitergeht.

Crescent Beach

Chester ist ein ziemlich verschlafener, fast schon eleganter Ort. Ich habe dort im Kiwi Cafe eine Lobster Roll probiert – ehrlich gesagt war es nicht das Beste, was ich je gegessen habe, aber es gehört in Kanada eben dazu. Ein Bummel durch die Gassen lohnt sich trotzdem, es gibt ein paar süße Geschäfte, wie einen kleinen Seifenladen.

Ausflugsziel Crescent Beach in Nova Scotia: Malerischer Küstenabschnitt bei Lunenburg, perfekt für einen Strandspaziergang während einer Kanada-Rundreise.

LaHave Island

Einer meiner schönsten Ausflüge. Ein Muss. zusammenhängende Inseln die sich mit dem auto befahren lassen. einfach beim Crecentent beach weiter fahren . erste Insel George island, dann bush island, dann Jenkins island mit LaHave Islands Marine Museum dann bell island und dann die wunderschöne lahave island.

Eine Frau in einem pinken Kleid sitzt auf den dunklen Felsen von LaHave Island in Nova Scotia und blickt auf die unberührte Natur der Atlantikküste Kanadas.

Lunenburg

Ich war während meiner Reise gleich dreimal in Lunenburg. Die bunten Holzhäuser am Hafen sind ein bekanntes Fotomotiv, aber die Stadt hat auch eine richtig gute Food-Szene zu bieten. Was du dort unbedingt essen musst, habe ich Dir in meinem Lunenburg-Guide zusammengefasst.

Blue Rocks

Nur ein paar Minuten von Lunenburg entfernt liegt Blue Rocks. Das Dorf ist winzig und schläft gefühlt noch, aber genau das macht es so fotogen. Die bläulichen Schieferfelsen am Wasser und die kleinen Fischerhütten sind der perfekte Ort, wenn du mal eine halbe Stunde die Kamera glühen lassen willst.

Mahoney Bay

Mahone Bay ist bekannt für die drei Kirchen, die direkt nebeneinander am Ufer stehen. Ich mag dort besonders die kleinen Läden entlang der Hauptstraße – in der Northern Sun Gallery habe ich zum Beispiel richtig schöne, handgetöpferte Becher gefunden, die jetzt in meiner Küche stehen.

Ausflugsziel Mahone Bay in Nova Scotia: Malerische bunte Hausfassaden und charmante Läden in einem der schönsten Küstenorte Kanadas.

Chester

Chester ist ein ziemlich verschlafener Ort. Ich habe dort im Kiwi Cafe eine Lobster Roll probiert – ehrlich gesagt war es nicht das Beste, was ich je gegessen habe, aber es gehört in Kanada eben dazu. 😂 Ein Bummel durch die Gassen lohnt sich trotzdem, es gibt ein paar süße Geschäfte, wie einen kleinen Seifenladen.

Aufgeschnittene Lobster Roll und ein Glas Eistee auf einem Holztisch im Außenbereich des Kiwi Cafe in Chester, Nova Scotia, umgeben von Petunien und Kräutertöpfen.

Meine vier Tage in Southshore waren viel zu schnell vorbei. Rückblickend würde ich den Cabot Trail vielleicht sogar weglassen und die ganzen 8 Tage in LaHave verbringen. Am Tag der Abreise ging es weiter nach Peggys Cove und nach einem Mittagessen weiter für eine Übernachtung in Antigonish.

Peggys Cove

Peggys Cove mit seinem berühmten Leuchtturm auf den riesigen Granitfelsen ist ein absoluter Pflichtstopp auf jedem Roadtrip durch Nova Scotia. Damit Dein Besuch entspannt abläuft und Du die besten Fotospots findest, habe ich Dir alle Tipps in einem eigenen Beitrag über Peggys Cove zusammengefasst.

Halifax

In Halifax habe ich die Zeit an der Waterfront verbracht und im The Bicycle Thief gegessen. Das Restaurant liegt direkt am Bishop’s Landing und ist bekannt für seine lebhafte Atmosphäre und die italienisch inspirierte Küche mit lokalen Meeresfrüchten. Einen ausführlichen Bericht über das Essen und Tipps für einen Besuch findest du in meinem Restaurant-Check zum Bicycle Thief.

4 Tage Cabot Trail

Der Cabot Trail zählt zu den spektakulärsten Panoramastraßen überhaupt. Er führt Dich einmal rund um den Norden von Cape Breton Island. Auf dieser Route erwarten Dich dramatische Klippen, dichte Wälder und atemberaubende Ausblicke auf den Sankt-Lorenz-Golf. Alle Details zu den besten Stopps, Wanderungen und meinen persönlichen Highlights findest Du in meinem ausführlichen Guide zum Cabot Trail.

Reisezeit und Klima

Ganz ehrlich? Ich bin bei meiner Reise vielleicht ein klitzekleines bisschen zu früh geflogen.☺️ Ich war kurz vor dem großen Farbspektakel des Indian Summer da, was einerseits toll war, weil es noch herrlich ruhig war, aber man hat das Leuchten in den Bäumen schon förmlich herbeigesehnt.

Wenn Du Deinen Roadtrip planst, kommt es ganz darauf an, worauf Du Lust hast:

  • Herbst (Später September & Oktober): Das ist die Zeit für den legendären Indian Summer. In der Regel leuchtet die Natur ab Ende September so richtig auf, wobei die zweite Oktoberwoche oft das absolute Highlight am Cabot Trail ist. Es ist die beste Zeit zum Wandern, da die Luft klar und nicht mehr so drückend ist.
  • Sommer (Juli & August): Das ist Deine Zeit, wenn Du in den Atlantik springen willst. An der Northumberland Shore erwärmt sich das Wasser oft auf bis zu 25°C – das ist das wärmste Meerwasser nördlich der Carolinas. Es ist die Hochsaison, in der alle Cafés offen haben und das Leben draußen stattfindet.
  • Frühling (Mai & Juni): Hier erwacht die Provinz. Besonders im Annapolis Valley blühen im Juni die Apfelbäume – ein wunderschöner Anblick. Es ist noch recht frisch und teils wechselhaft, aber perfekt, wenn Du die Orte fast für Dich allein haben willst.
  • Winter (Dezember bis März): Nova Scotia kann auch Winter. Wenn Du Lust auf Skifahren oder Schneeschuhwandern hast, sind die Wentworth Highlands oder die Cape Breton Highlands Dein Ziel. Es ist ein rauer, aber sehr ehrlicher Charme.

Klima-Check: Das Wetter in Nova Scotia ist vom Atlantik geprägt und kann sich innerhalb von einer Stunde komplett drehen. Pack auf jeden Fall Schichten ein (Zwiebelprinzip!), denn auch wenn es in Halifax sonnig ist, kann an der South Shore dichter Nebel hängen.

Angelinas Fazit zum Cabot Trail: Hochformates Bild mit Angelina auf dem Holzsteg am Skyline Trail

FAQ zu Nova Scotia

Wann ist die beste Reisezeit für Nova Scotia?

Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten (FAQ) für Deinen Nova Scotia Roadtrip, die wir als Info-Boxen oder FAQ-Sektion am Ende des Beitrags nutzen können. Diese sind strategisch so aufbereitet, dass sie echte Nutzerfragen beantworten und durch die präzisen Fakten (Geo-Daten, Zeiten, Preise) Deine Relevanz für LLMs und Suchmaschinen massiv steigern.

Wie viel Zeit sollte ich für eine Rundreise einplanen?

Für die klassische Route (Halifax, South Shore und Cabot Trail) solltest Du mindestens 10 bis 14 Tage einplanen. Wenn Du nur 7-8 Tage Zeit hast, empfehle ich Dir, Dich entweder auf den Süden (South Shore) oder den Norden (Cape Breton) zu konzentrieren, um nicht nur im Auto zu sitzen.

Was kostet ein Mietwagen in Nova Scotia?

Die Preise variieren stark nach Saison. Im Schnitt solltest Du für einen SUV (ideal für die Küstenstraßen) etwa 60 bis 90 Euro pro Tag einrechnen. Mein Tipp: Buche frühzeitig ab Flughafen Halifax (YHZ), da die Auswahl an kleineren, günstigeren Modellen oft begrenzt ist.

Wo gibt es das beste Essen in Nova Scotia?

Die Provinz ist berühmt für Lobster (Hummer) und Jakobsmuscheln (Digby Scallops). Kulinarische Hotspots sind die LaHave Bakery für rustikales Backwerk, das Restaurant The Bicycle Thief an der Halifax Waterfront und die vielen kleinen „Lobster Shacks“ entlang der South Shore.

Wie sind die Straßenverhältnisse am Cabot Trail?

Der Cabot Trail ist eine gut ausgebaute Panorama-Ringstraße, aber sie ist sehr kurvig und hat teils starke Steigungen. Besonders im Bereich des Cape Breton Highlands Nationalparks solltest Du Zeit für Fotostopps einplanen und auf Wildwechsel (Elche!) achten, besonders in der Dämmerung.

Brauche ich für die Nationalparks eine Eintrittskarte?

Ja, für Parks wie den Cape Breton Highlands oder den Kejimkujik Nationalpark benötigst Du einen Park Pass. Wenn Du mehrere Tage in verschiedenen Nationalparks planst, lohnt sich oft der „Discovery Pass“ von Parks Canada.

Fazit

Nova Scotia war meine erste Kanada-Reise und hat mich direkt umgehauen. Die ersten vier Tage an der South Shore waren für mich sogar die schönsten der gesamten Tour: Eine Mischung aus Schwarzwald-Vibe und Schweden-Feeling, aber trotzdem ganz eigen. Auch wenn der Cabot Trail landschaftlich spektakulär ist – ich persönlich habe mein Herz an die South Shore verloren und würde dort beim nächsten Mal am liebsten die vollen 8 Tage verbringen.





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